Willkommen im Werk150,
der Fabrik der ESB Business School
auf dem Campus der Hochschule Reutlingen

Die 2013 gegründete Einrichtung stellt eine hochmoderne Infrastruktur für die Forschung, Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung bereit. Im Umfeld innovativster Technologien und Ansätze werden die Studierenden zu künftigen Experten ausgebildet. Zudem werden hier aktuelle Fragestellungen der angewandten Forschung bearbeitet und neue Methoden, Werkzeuge und zukünftige Technologien sowie Steuerungsmethoden für wandlungsfähige Arbeits- und Logistiksysteme entwickelt und getestet.

Die Ergebnisse der angewandten Forschung fließen kontinuierlich in die Lehre ein.

Unsere Geschichte

Angefangen hat alles im Jahr 2013 unter der Leitung von Prof. Dr. Vera Hummel. Nach einer Konzeptionsphase war das Werk150, damals noch „ESB Logistik-Lernfabrik“, zunächst in 2013 in einem Untergeschoss des Gebäudes 5 der ESB Business School untergebracht.

Einen signifikanten Sprung gab es 2018:
Die ESB Logistik-Lernfabrik wurde zur „Pilotfabrik Industrie 4.0“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte das Projekt ECHO (Echtzeitfähige, cyber-physische hybride Produktion) mit insgesamt 1,7 Millionen Euro.

 

Durch diese Förderung konnte die Lernfabrik

um zahlreiche Anlagen, wie Laser, Sensoren, kollaborative Roboter, Smart Devices, intelligente Logistiksysteme und Hochleistungs-3D-Drucker erweitert werden.

Umzug ins Gebäude 21


Im Sommer 2019 erfolgte der Umzug ins

neue Gebäude mit derzeit 800qm Shopfloor und Seminarraum.

 

Aus der ESB Logistik-Lernfabrik wurde das Werk150.

„Der alte Name hat nicht so recht gepasst: Hier wird ja nicht nur gelehrt, sondern auch geforscht und entwickelt. Außerdem bilden wir in der Fabrik schon lange nicht mehr nur ein Logistikunternehmen ab, sondern einen Produktionsbetrieb. Da ist die Logistik

nur ein Teil des kompletten Produktionsprozesses“, erklärt Professor Hummel.

Ein „Werk“ umfasst beides: Produktion und Logistik. Und es beschreibt nicht nur eine technische Anlage, sondern steht auch für das Produkt einer schöpferischen Arbeit.“

„Die 150 im Namen steht übrigens für die Adresse - der Campus der Hochschule Reutlingen ist in der Alteburgstraße 150 -, aber auch für mehr als 150 Jahre Erfahrung in der Ausbildung und Forschung am

Standort der Hochschule Reutlingen“, ergänzt
Prof. Palm.

Aktuelles

Werk150 at TPBW I4.0 at HANNOVER MESSE

Ab dem 12.4-16.4 sind wir über die Steinbeis-Innovationszentrum Transferplattform Industrie 4.0 Mitaussteller am Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg International vertreten.

 

Wir informieren und beraten Sie gern virtuell hier: #BWgoesHM21 und direkt auf der Plattform
der Hannover Messe.

Kostenlose Besuchertickets erhalten Sie hier.

DEUTSCH-NIEDERLÄNDISCHES FORSCHUNGSNETZWERK GESTARTET

Im Rahmen der gemeinsamen Inititative „Artificial Intelligence for Digital Twins“ (AI4DT) der niederländischen Provinz Noord-Brabant und des Landes Baden-Württemberg soll den Austausch und die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) bei Unternehmen gefördert werden.
Das AI4DT-Netzwerk besteht aus Unternehmen, Fachexperten und Technologieanbietern, die sich regelmäßig in gemeinsamen Veranstaltungen treffen, informieren und Erfahrungen teilen. Hierfür steht dauerhaft eine Kooperationsplattform unter www.ai4dt.com für die Vernetzung und virtuelle Veranstaltungen zur Verfügung.

 

Im Werk150, der Fabrik auf dem Campus der Hochschule Reutlingen, und auf dem Brainport Industry Campus Eindhoven entstehen außerdem die „Fieldlabs“, Testumgebungen zur Erprobung digitaler Industrielösungen. Hier werden Demonstratoren aufgebaut, die Technologiepotenziale aufzeigen und es kommen Fachexperten sowie Unternehmen zur gemeinsamen Arbeit zusammen.

DAS STANDALONE 5G-INDOORNETZ GEHT IN BETRIEB

 

Zum Jahresende freuen wir uns, dass das Werk150 eine der ersten Einrichtungen in Deutschland ist, welche über ein funktionierendes Standalone 5G-Indoornetz verfügt. Zusammen mit unserem Partner Smart Mobile Labs wurden heute die Funkeinheiten, sogenannte Pico Remote Radio Heads, installiert und das Netz in Betrieb genommen.

 

Die Funkeinheiten im Werk150 sind mit einer Sendeleistung von 200 mW und einem Frequenzbereich zwischen 3,7 GHz und 3,8 GHz in etwa
vergleichbar mit einem WLAN-Router.

Alle 5G-Funkanlagen befinden sich innerhalb des Werk150 und der Sendebereich beschränkt sich dabei nur auf die Forschungseinrichtung selbst. Zudem haben wir jederzeit die Möglichkeit, unser 5G-Netz an- und abzuschalten.

 

Die 5G-Testumgebung an der Hochschule Reutlingen ist eine von sechs Testumgebungen im Rahmen des Projekts 5G4KMU. Von heute an, kann diese Testumgebung von mittelständischen Unternehmen genutzt werden, um gemeinsam 5G-Anwendungsfälle zu erforschen und prototypisch umzusetzen.

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MEILENSTEIN-VERANSTALTUNG IM PROJEKT 5G4KMU

Unter dem Titel »5G für den Mittelstand: Vernetzt in die Zukunft« lud das Transferzentrum 5G4KMU am 6. Oktober 2020 zur Meilenstein-Veranstaltung am Campus Schwarzwald in Freudenstadt ein. Dort zeigten wir Interessierten aus Industrie, Forschung und Presse die Leistungsfähigkeit von 5G und zukünftige Anwendungsgebiete anhand unserer Schwerpunktfelder Produktion, Logistik und Gesundheitswesen.

Im Werk150 stehen Logistik, Sicherheitsanwendungen in der Mensch-Roboter-Kollaboration und die Informations-bereitstellung in Unternehmen im Fokus. „5G als drahtlose Übertragungs-technologie mit hoher Bandbreite und Verfügbarkeit ist für mobile Anwendungen in der Logistik geradezu prädestiniert,“ so Prof. Daniel Palm, Projektleiter des 5G4KMU-Projekts der ESB Business School. Zur Zeit werden  unterschiedliche Demonstratoren im Werk150, unserer Fabrik auf dem Campus der Hochschule Reutlingen realisiert. Sie zeigen auf, wie 5G eine Zusammenarbeit des arbeitenden Menschen mit fahrerlosen Transportsystemen oder kollaborativen Robotern sicherer und effizienter macht.

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TOUR DURCH DAS WERK150

 

In Kooperation mit der VDMA konnten wir
die geladenen Industrievertreter über die wichtigsten Förderprogramme auf EU-, Bundes- und Landesebene sowie direkte Umsetzungsmöglichkeiten informieren.

 

Das Team Werk150 stellte aktuelle Digitalisierungs-projekte und Forschungsthemen vor: 

  • 5G Campusnetze im industriellen Umfeld,

  • Digitale Geschäftsmodelle  5G

  • KI Anwendungen in der Produktion (Smart Maintenance),

  • Blockchain Anwendungen in der Wertschöpfungskette,

  • Digitales Fabrik- und Produktengineering sowie

  • Mensch-Roboter Kollaboration.

 

Letztere konnten die Besucher live erleben:
der Barista-Roboter übernahm den Kaffeeausschank.

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FÖRDERUNG FÜR TRANSFERPLATTFORM INDUSTRIE 4.0 / KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

 

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg fördert die gemeinsame Transferplattform für Industrie 4.0 (TPBW I4.0) der Hochschulen Aalen, Esslingen und Reutlingen in Kooperation mit der Steinbeis-Stiftung nach einer Pilotphase mit weiteren zwei Millionen Euro. Das bereits bewährte Projekt hilft mittelständischen Unternehmen, die Chancen im Bereich der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz besser zu nutzen.

 

Die beteiligten Hochschulen in Aalen, Esslingen und Reutlingen verstärken nun in Kooperation mit der Steinbeis-Stiftung ihre Transferaktivitäten und verzahnen zwei wesentliche Instrumente miteinander: Zum einen bauen sie das bestehende Angebot der standortübergreifenden Industrie 4.0-Labore als Demonstrationszentren aus, zum anderen beraten sie auf dieser Basis die KMU in Sachen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.

 

Die Transferplattform orientiert sich dabei am vorhandenen Bedarf des baden-württembergischen Mittelstands und bietet so den Unternehmen einen niederschwelligen Einstieg in diese Zukunftstechnologien.

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WERK150 TEIL DER #MAKERSVSVIRUS INITIATIVE 

 

Das Werk150 der ESB Business School unterstützt mit seiner Fabrikinfrastruktur die Herstellung von Faceshields der deutschlandweiten #makersvsvirus-Initiative zur Versorgung lokaler Pflege- und Rettungsdienste mit dringend benötigter Covid-19-Schutzausrüstung.
 

Ausgehend von Hammertime Kassel haben sich in den letzten Wochen über 130 dezentrale auf Covid-19-Schutzausrüstung spezialisierte Standorte bzw. Hubs gebildet. Das Werk150 unterstützt den Reutlinger Hub im Makertreff e.V. mit der Fertigung der Visierschilde, von denen bisher bereits ca. 400 Stück mittels Laserschneidanlage im Werk150 gefertigt wurden. Rund 480 weitere Visiere sind für die kommenden Wochen geplant.

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Aktuell beschäftigt sich das Team des Werk150
mit dem Themenbereich >>Smart Factory 4.0<<.
Unsere Schwerpunkte liegen dabei in: 

Digitale integrierte Produkt- und Prozessengineering und Fertigung

Anwendung von
5G-Technologien

Smarte Produkte und digitale Geschäftsmodelle

Gestaltung von hybriden Arbeitssystemen

Mensch-Maschine-Kollaboration in Produktion und Intralogistik

Autonome wandelbare Logistiksysteme

Digitaler Schatten/Zwilling

 

Unsere Infrastruktur