Willkommen im Werk150,
der Fabrik der ESB Business School
auf dem Campus der Hochschule Reutlingen

Die 2011 gegründete Einrichtung stellt eine hochmoderne Infrastruktur für die Forschung, Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung bereit. Im Umfeld innovativster Technologien und Ansätze werden die Studierenden zu künftigen Experten ausgebildet. Zudem werden hier aktuelle Fragestellungen der angewandten Forschung bearbeitet und neue Methoden, Werkzeuge und zukünftige Technologien sowie Steuerungsmethoden für wandlungsfähige Arbeits- und Logistiksysteme entwickelt und getestet. Die Ergebnisse der angewandten Forschung fließen kontinuierlich in die Lehre ein.

Unsere Geschichte

Angefangen hat alles im Jahr 2011 unter der Leitung von Prof. Dr. Vera Hummel. Nach einer Konzeptionsphase war das Werk150, damals noch „ESB Logistik-Lernfabrik“, zunächst in 2013 in einem Untergeschoss des Gebäudes 5 der

ESB Business School untergebracht.

Einen signifikanten Sprung gab es 2018:
Die ESB Logistik-Lernfabrik wurde zur „Pilotfabrik Industrie 4.0“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte das Projekt ECHO (Echtzeitfähige, cyber-physische hybride Produktion) mit insgesamt 1,7 Millionen Euro.

 

Durch diese Förderung konnte die Lernfabrik

um zahlreiche Anlagen, wie Laser, Sensoren, kollaborative Roboter, Smart Devices, intelligente Logistiksysteme und Hochleistungs-3D-Drucker

erweitert werden.

Umzug ins Gebäude 21


Im Sommer 2019 erfolgte der Umzug ins

neue Gebäude mit derzeit 800qm Shopfloor und Seminarraum.

 

Aus der ESB Logistik-Lernfabrik wurde das Werk150.

„Der alte Name hat nicht so recht gepasst: Hier wird ja nicht nur gelehrt, sondern auch geforscht und entwickelt. Außerdem bilden wir in der Fabrik schon lange nicht mehr nur ein Logistikunternehmen ab, sondern einen Produktionsbetrieb. Da ist die Logistik

nur ein Teil des kompletten Produktionsprozesses“, erklärt Professor Hummel.

Ein „Werk“ umfasst beides: Produktion und Logistik. Und es beschreibt nicht nur eine technische Anlage, sondern steht auch für das Produkt einer schöpferischen Arbeit.“

„Die 150 im Namen steht übrigens für die Adresse - der Campus der Hochschule Reutlingen ist in der Alteburgstraße 150 -, aber auch für mehr als 150 Jahre Erfahrung in der Ausbildung und Forschung am

Standort der Hochschule Reutlingen“, ergänzt
Prof. Palm.

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Aktuelles

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg fördert die gemeinsame Transferplattform für Industrie 4.0 (TPBW I4.0) der Hochschulen Aalen, Esslingen und Reutlingen in Kooperation mit der Steinbeis-Stiftung nach einer Pilotphase mit weiteren zwei Millionen Euro. Das bereits bewährte Projekt hilft mittelständischen Unternehmen, die Chancen im Bereich der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz besser zu nutzen.

Die beteiligten Hochschulen in Aalen, Esslingen und Reutlingen verstärken nun in Kooperation mit der Steinbeis-Stiftung ihre Transferaktivitäten und verzahnen zwei wesentliche Instrumente miteinander: Zum einen bauen sie das bestehende Angebot der standortübergreifenden Industrie 4.0-Labore als Demonstrationszentren aus, zum anderen beraten sie auf dieser Basis die KMU in Sachen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Die Transferplattform orientiert sich dabei am vorhandenen Bedarf des baden-württembergischen Mittelstands und bietet so den Unternehmen einen niederschwelligen Einstieg in diese Zukunftstechnologien.

Werk150 Teil der #makersvsvirus-Initiative

 

Das Werk150 der ESB Business School unterstützt mit seiner Fabrikinfrastruktur die Herstellung von Faceshields der deutschlandweiten #makersvsvirus-Initiative zur Versorgung lokaler Pflege- und Rettungsdienste mit dringend benötigter Covid-19-Schutzausrüstung.
Ausgehend von Hammertime Kassel haben sich in den letzten Wochen über 130 dezentrale auf Covid-19-Schutzausrüstung spezialisierte Standorte bzw. Hubs gebildet. Das Werk150 unterstützt den Reutlinger Hub im Makertreff e.V. mit der Fertigung der Visierschilde, von denen bisher bereits ca. 400 Stück mittels Laserschneidanlage im Werk150 gefertigt wurden. Rund 480 weitere Visiere sind für die kommenden Wochen geplant.

 

Aktuell beschäftigt sich das Team des Werk150
mit dem Themenbereich >>Smart Factory 4.0<<.
Unsere Schwerpunkte liegen dabei in: 

Gestaltung von hybriden Arbeitssystemen

Mensch-Maschine-Kollaboration in Produktion und Intralogistik

Autonome wandelbare Logistiksysteme

Gestaltung von hybriden Arbeitssystemen

Mensch-Maschine-Kollaboration in Produktion und Intralogistik

 

Digitale integrierte Produkt- und Prozessengineering und Fertigung

Anwendung von
5G-Technologien

Smarte Produkte und digitale Geschäftsmodelle

Unsere Infrastruktur